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"Q-Risk" - Risiken in der Produktbeschaffung
Der Anteil der Beschaffungskosten an den Gesamtkosten eines Unternehmens beträgt durchschnittlich mehr als 60%. Die Beschaffung von Zukaufteilen ist jedoch mit hohen Risiken - Kommunikationsproblemen, Lieferverzögerungen, Produktionsausfällen - verbunden. Die Bewertung der Kosten dieser Risiken ist außerordentlich komplex.
Das von der AiF geförderte Projekt "Monetäre Quantifizierung von Risiken bei der Produktbeschaffung" Q-Risk entwickelt ein Risikomanagementsystem in der Beschaffungslogistik für KMU. Im Rahmen des zum Jahresanfang gestarteten und über zwei Jahre laufenden Projektes wird in Zusammenarbeit zwischen IfU und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT, Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt) ein Konzept entwickelt, um Beschaffungsrisiken in KMU effizient zu identifizieren und präzise zu bewerten.
Durch die monetäre Quantifizierung der Risiken werden potenzielle Verfehlungen in der Produktbeschaffung und die daraus resultierenden Kosten exakt ermittelt, der finanzielle Nutzen von risikobehandelnden Maßnahmen erstmals quantifizierbar. Mit der softwaretechnischen Überführung des Q-Risk-Konzepts in ein Softwaretool mit einer leicht zu handhabenden Benutzeroberfläche wird den KMU ein mächtiges Werkzeug zum Risikomanagement in der Beschaffung zur Verfügung gestellt.
Ansprechpartner für das Projekt Q-Risk ist Dipl.-Inform. Bahoz Abbas.


