Aktuelles

09.08.2017

Japan feiert mit den Carologistics den vierten Weltmeistertitel!


Am 30. Juli konnte sich das Team der Carologistics von RWTH und FH Aachen in einem sehr spannenden Finale in der internationalen RoboCup Logistics League in Japan gegen das Grazer Team GRIPS mit 58 zu 28 Punkten durchsetzen.
Die Carologistics setzen sich aus Wissenschaftlern und Studierenden des Cybernetics Labs (RWTH Aachen University, Maschinenwesen, Prof. Sabina Jeschke), des Lehr‐ und Forschungsgebiets Wissensbasierte Systeme (RWTH Aachen University, Informatik, Prof. Gerhard Lakemeyer) und des MASCOR
Instituts (FH Aachen, Elektrotechnik und Informationstechnologie, Prof. Alexander Ferrein) zusammen.
Genau 20 Jahre nach dem allerersten RoboCup fand dieser wieder in seiner Geburtsstadt Nagoya in Japan statt. Und die Carologistics konnten nicht nur durch ihre Roboter die technikaffine Bevölkerung begeistern, sondern moderierten zur Freude der Zuschauer auch ihre Spiele teilweise auf Japanisch! Aber nicht nur sprachlich hat sich das Team gut auf den diesjährigen RoboCup vorbereitet, auch technisch gesehen haben sich die Carologistics umfassend weiterentwickelt. In dem auf einer "Smart Factory" basierenden Intralogistikszenario, bei dem es um das Erkennen von Maschinen und der Produktion verschiedener komplexer Produkte geht, werden Maschinen bisher mit speziellen Erkennungsmerkmalen (augmented reality tags) ausgestattet. Hier ist den Carologistics ein Durchbruch in der Detektion der verschiedenen Maschinen ohne AR‐Tags gelungen. So schafft das Team es, Maschinen rein bildbasiert zu erkennen und das zum Teil auch bei voller Fahrt und damit verbundenen unscharfen Bildern. Mit dieser Entwicklung gewann das Team zusätzlich noch den ersten Preis in der Kategorie Technical Challenge. Für 2018 wird das Team sich verstärkt um das Greifsystem kümmern, damit auch sicher Produkte der größten Komplexitätsstufe gefertigt werden können.
Ihre Fragen beantwortet Sebastian Schönitz M.Sc.