Forschungsgruppe: Knowledge Engineering

Forschungsgruppenleiter:
Sebastian Stiehm M. Sc.

 

 

 

 

Untersuchungsgegenstände:

  • Interdisziplinäre Netzwerke und Exzellenzcluster
  • Arbeit im demografischen Wandel
  • Changeprozesse im Rahmen der Digitalisierung
  • Urbane Produktion

Forschungsschwerpunkte und -methoden:

  • Empirische Forschung (Befragung, Beobachtung, Messung)
  • Text Mining
  • Instrumentenentwicklung

Die Forschungsgruppe Knowledge Engineering unterstützt und beforscht die Entwicklung und Steuerung inter- und transdisziplinärer Netzwerke und Exzellenzcluster mit dem Ziel Synergien als Innovationsquelle zu ermitteln und systematisch zu fördern. Grundlage dieses Vorgehens ist ein kombinierter sozio-technischer Forschungsansatz, der sowohl auf Methoden der empirischen Sozialforschung als auch auf Data Science basiert. Eine kontinuierliche qualitative und quantitative Evaluation des Forschungsnetzwerkes, sowie eine Kombination von Text Mining wissenschaftlicher Publikationen und Machine Learning werden hier eingesetzt. Die Anwendung interaktiver Datenvisualisierungen zur Rückführung und Exploration der Ergebnisse wird in beiden Fällen berücksichtigt.

Im Kontext Arbeit im demografischen Wandel entwickelt die Forschungsgruppe Knowledge Engineering Konzepte zur Analyse und Optimierung der Demografiefestigkeit von Unternehmen. Mittels spezifischer Formate sowie der Einbeziehung von Wahrnehmungsperspektiven unterschiedlicher Akteure wird ein holistisches Demografiemanagement implementiert. Weitere Schwerpunkte liegen auf der anwendungsorientierten Forschung zu ganzheitlichen Organisations- und Personalentwicklungskonzepten mithilfe quantitativer Forschungsmethoden sowie auf Beratung, Moderation und Coaching zu Organisations- und Strategieentwicklung.

Neue Produktionstechnologien im Zusammenspiel mit zunehmend individualisierter und regionalisierter Nachfrage werden zukünftig die Attraktivität des städtischen Raums als Ort für Produktion deutlich erhöhen. Zusätzlich verstärken neue Anforderungen an die urbane Lebensqualität und Nachhaltigkeitsüberlegungen seitens Wirtschaft, Gesellschaft und Politik diesen Trend. Chancen und Potentiale der (Re-)Integration von Produktion in den urbanen Raum zu identifizieren, erfordert eine ganzheitliche Betrachtungsweise dieser transdisziplinären Aufgabenstellung. Mit einem sozio-technischen Forschungsansatz entwickelt die Forschungsgruppe Knowledge Engineering in Kombination von empirischer Sozialforschung und Data Science Verfahren Merkmale und Szenarien urbaner Produktion.

Projekte & Referenzen:

  • Cross Sectional Processes – Scientific Cooperation Engineering
  • MIA – Made in Aachen
  • InnoDigicraft – Das Smart Living Innovationsforum Aachen
  • Demografiemanagement – Daimler AG
  • Studie zu Beschäftigungsszenarien im Kontext der Digitalisierung – Daimler AG